Micro-Epsilon erweitert die Gruppe der konfokalen Sensoren
28.02.2007
Konfokale Wegsensoren gelten als Meilenstein in der technologischen Entwicklung optischer Wegsensoren. Viele der Einschränkungen von Lasertriangulations-Sensoren werden durch das konfokal-chromatische Messprinzip aufgehoben. Das Messprinzip basiert auf der Zerlegung von Weißlicht in monochromatisches Licht. Den verschiedenen Farbspektren werden definierte Abstände zugeordnet, die sich im Nanometerbereich befinden. In der Auswerteeinheit wird durch die Lichtintensität der einzelnen Spektren ein Profil der Messobjektoberfläche rekonstruiert und zum Messsignal aufbereitet, das über analoge und digitale Schnittstellen ausgegeben wird.
Konfokale Sensoren sind somit in der Lage, gegen spiegelnde und hochglänzende Materialien wie Glas oder Flüssigkeiten zu messen.
Da die Sensoren als passive Komponenten agieren, sich also keinerlei Elektronik im Sensor befindet, eignen sie sich bestens für den Einsatz in Ex-Bereichen, vakuumierten Behältern oder Umgebungen mit starker elektromagnetischer Strahlung.
In der Medizintechnik werden beispielsweise Füllstände von Ampullen oder auch Oberflächen von Schneidwerkzeugen kontrolliert. Des Weiteren wird in der Siliziumindustrie die Höhe eines Bonddrahtes oder die Ätz-Tiefe von Wafern festgestellt.