Konfokales Messen in modernster Form
25.06.2007
Die anhaltende Miniaturisierung hat nun auch die konfokalen Controller erreicht.
Konfokal chromatische Sensoren messen mit polychromen Weißlicht. Das von einer Lichtquelle im Controller erzeugte Licht wird über einen Lichtwellenleiter zum Sensor geführt. Im Sensor spalten mehrere Linsen das Licht in die einzelnen Spektralfarben und fokussieren das Lichtbündel auf das Messobjekt. Das von der Oberfläche reflektierte Licht wird im Controller über eine Optik auf ein empfindliches Sensorelement abgebildet. Dieses Sensorelement erkennt das Farbspektrum und ordnet dem Spektrum den richtigen Abstand zum Messobjekt zu. Aufgrund der Lichtwellenlängen wird eine Auflösung von wenigen Nanometern erreicht.
Der neue Controller erzeugt das Licht über eine interne LED. Die CCD-Ausführung IFC 2401 lässt eine Messrate von 2 kHz zu. Ein externer Einschub erlaubt die Verwendung einer Halogenlampe. Mit dieser werden Messraten von 5 kHz möglich.
Trotz der gesteigerten Leistung ist der Controller in seinen Abmessungen kompakter als der Vorgänger. Auch die Verwendung von Sensoren mit unterschiedlichen Messbereichen ist nun möglich. Es können nun Kennlinien von bis zu 20 Sensoren im Controller hinterlegt werden.
Ausgestattet mit zwei analogen Ausgängen, den digitalen RS232, RS422 und USB 2.0, ist der Controller für modernen industriellen Einsatz gerüstet. Der Controller passt sich so jeder konfokalen Messaufgabe an: in Bohrungen oder Rohren, Glasdicke oder Flüssigkeiten.