Verschleißmesssystem für Extruderbohrungen
16.10.2007
Das berührungslos arbeitende Messsystem idiamCONTROL misst den Verschleiß in Gehäusebohrungen. Der Messzylinder hilft die Wartungsarbeiten an den Extrudergehäusen zu optimieren. Durch eine präzise Aussage über den exakten Durchmesser an jeder beliebigen Stelle werden die Wartungsintervalle optimiert. Ein aufwendiges Zerlegen des Verfahrensteils ist damit für die Messung nicht mehr notwendig. Der Messzylinder wird in die Gehäusebohrung eingeführt und zum stromaufwärtigen Ende geschoben. Auf 16 federnd gelagerten Rollen erfasst die Sensoreinheit beim Zurückführen den Durchmesser der Gehäusebohrung, dazu werden die gegenüberliegenden Abstandssignale der Sensoren miteinander verrechnet. Durch die gegenüberliegend angeordneten Sensoren ist eine absolut zentrierte Position des Zylinders nicht notwendig.
Speziell für Doppelschneckenextruder besitzt der Messzylinder Metallstifte, die als Führung am Sattel der zwei Bohrungen entlang laufen. Damit wird ein verdrehen des Zylinders verhindert.
Aus welchem Material das Verfahrensteil besteht, spielt dabei keine Rolle. Das kapazitive Messsystem misst absolut präzise gegen alle Metalle oder elektrisch leitfähigen Werkstoffe.