Umzug der Micro-Epsilon Systemtechnik
20.07.2010
Am 15. Juni 2010 zog die Systemtechnik der Micro-Epsilon in ein größeres Gebäude um. Im ersten Stock des Gebäudes befinden sich bereits seit Jahren die Softwareentwicklung und die 2D/3D-Messtechnik. Das Erdgeschoß war bisher ungenutzt und bot ausreichend Kapazität, um die Systemabteilung aufzunehmen. Innerhalb von drei Monaten wurde dieses entkernt und komplett neu aufgebaut. Nun bietet die neue Heimat der Systemtechnik auf 1300 m² genügend Platz für sechs große Büros und einen großzügigen Montagebereich. Das als Werk II bezeichnete Gebäude befindet sich im Herzen von Ortenburg. Derzeit sind im Systembereich am Standort Ortenburg zwölf Mitarbeiter mit der Planung, Projektierung, Montage und dem Vertrieb beschäftigt.
Der Bereich für Systeme und Anlagen (= Systemtechnik) von Micro-Epsilon entwickelt, projektiert und fertigt schlüsselfertige Messanlagen für die Prozessüberwachung und Qualitätskontrolle. Dabei liegt der besondere Vorteil darin, dass alle Kernkompetenzen, die für ein Messsystem notwendig sind, in einer Hand liegen, und zwar in einer Tiefe, die alleinstellend ist. Aktuelle Entwicklungen aus der Sensortechnik können direkt in die Prüfanlagen übernommen werden. Applikationsspezifische Anpassungen der eingesetzten Sensoren sind durch die im Haus vorhandenen Entwicklungsmöglichkeiten der Sensorik ebenfalls möglich, bzw. die Regel, um dem Kunden einzigartige Präzision zu bieten. Für die Erstellung der Bedien- und Analysesoftware wird auf das graphische Entwicklungswerkzeug ICONNECT gesetzt. Dieses Tool wurde im Softwarebereich der Micro-Epsilon entwickelt und wird ständig auf den neuesten technischen Stand des IT-Sektors gebracht. Im Bereich der Mechanik, dem im Messanlagenbau höchste Aufmerksamkeit zu widmen ist, verfügen die Konstrukteure und Ingenieure der Systemtechnik der Micro-Epsilon über jahrelang aufgebautes Wissen, das beispielsweise bei der Vermeidung von Vibrationen oder der Kompensation von temperaturbedingten Störungen erforderlich ist. Dies sind Eigenschaften, die die Produkte der Systemgruppe auszeichnen. Die aus den oben genannten Kompetenzen resultierenden kurzen Kommunikationswege und Reaktionszeiten sind ein unschätzbarer Vorteil. So können in kürzester Zeit Lösungen konzipiert werden, und die Abstimmung zwischen Sensorik, Automation, Software und Maschinenbau erfolgt reibungslos.