ECT für kapazitive und Wirbelstrom Wegsensoren
14.09.2010
Wenn der Standard-Sensor den gesetzten Anforderungen nicht genügt, greifen Anwender häufig zu kundenspezifischen Lösungen. Nur was tun, wenn die Anforderungen die physikalischen Möglichkeiten der Sensoren übersteigen?
In diesen Fällen hilft die vor kurzem vorgestellte ECT Technik für kapazitive Sensoren und Wirbelstromsensoren. Damit werden die Einsatzgrenzen der Sensoren deutlich verschoben.
Die „Embedded Capa bzw. Coil Technology“ arbeitet mit den neuesten Werkstoffen und Fertigungstechnologien und differenziert sich damit deutlich von herkömmlichen Fertigungstechniken. Der Sensoraufbau wird dabei in ein anorganisches Trägermaterial temperatur- und formstabil eingebettet.
Wirbelstromsensoren mit ECT werden zum Beispiel in Mahlmaschinen bei der Papierherstellung höchsten mechanischen und thermischen Belastungen ausgesetzt. Die Lösung dieser Aufgabe war der Einsatz der ECT Sensoren, die der thermischen Belastung mit gleichzeitig starken Vibrationen langfristig standhalten. Herkömmlich gefertigte Sensoren arbeiten in diesem besonderen Umfeld nicht ausreichend zuverlässig, wo hingegen Sensoren mit ECT auch langfristig noch präzise Abstandsinformationen liefern. Weitere Einsätze wurden bereits im Ultrahochvakuum und in starken elektromagnetischen Feldern realisiert.
Ähnliche Eigenschaften gelten auch für kapazitive Sensoren mit ECT, die in ihrer Form und Stabilität neue Einsätze erlauben. Zum Beispiel bei der Nanopositionierung in Rasterkraftmikroskopen bei etwa -269°C und starken elektromagnetischen Feldern.