Schlanke magneto-induktive Sensoren
29.03.2011
Die Reihe der magneto-induktiven Sensoren wird um ein neues schlankes Modell erweitert. Wie auch die größeren Modelle werden mainSENSOREN überall dort eingesetzt, wo Wege besonders schnell in anspruchsvoller Umgebung gemessen werden müssen. Entscheidend ist dabei der große Messbereich im Vergleich zur Sensorgröße. Der neue mainSENSOR ist in ein schlankes M18 Edelstahl-Gehäuse integriert. Durch die Verschlankung des Sensors kann er frontseitig mit bis zu 400 bar Druck beaufschlagt werden. Die zusätzlich eingebrachte Nut erleichtert das Abdichten des Messaufbaus mit einem O-Ring. Durch das hochwertige Edelstahlgehäuse ist dieser Sensor auch besonders beständig gegenüber einer Vielzahl von Ölen und anderen Stoffen. Typische Applikationen sind Dämpferwege oder Hydraulikventile.
Besonderheit dieser Sensoren ist die Kombination von Sensor und Magneten. Abhängig von der Größe des Magneten variiert der Messbereich zwischen 20 mm und 55 mm.
Magneto-induktive Sensoren basieren auf der Erweiterung der Wirbelstromtechnik um ein magnetisch sensitives Element. Über einen kleinen Targetmagneten, der am Messobjekt befestigt wird, kann der Abstand zwischen Sensor und Messobjekt gemessen werden. Zwei gegenläufige physikalische Prinzipien sorgen dafür, dass das Ausgangssignal eine hohe Linearität erreicht. Die Messung erfolgt im Gegensatz zu herkömmlichen magnetischen Sensoren frontal und liefert ein Ausgangssignal von 4-20 mA und 2-10 V. Bedingt durch seine hohe Grenzfrequenz von 1000 Hz, kann dieser Sensor auch in hochdynamischen Prozessen eingesetzt werden.
Der MDS-45-M18-SA wird ab August 2011 ab Lager verfügbar sein.