Neuheit: Robotergeführte Defekterkennung auf spiegelnden Oberflächen

17.11.2016

Um den zunehmenden Qualitätsanforderungen in der Produktion gerecht zu werden, wurde reflectCONTROL Automation entwickelt, das bei spiegelnden Oberflächen kleinste Defekte sicher erkennt. Eingesetzt wird es zur schnellen Inspektion von glänzenden und lackierten Teilen, z.B. Kfz-Interieurteilen. Der Sensor ist an einem Roboter befestigt und kann daher auch Teile mit komplexen Geometrien inspizieren.

Zur automatischen Oberflächeninspektion von geometrischen Bauteilen wurde reflectCONTROL Automation entwickelt. Hinsichtlich Konstanz und Genauigkeit hat es einen wesentlichen Vorteil gegenüber der manuellen Sichtprüfung. Durch Ermüdung des Prüfpersonals führt die manuelle Kontrolle häufig zu Fehlerschlupf. In vielen Bereichen werden aber immer höhere Anforderungen an die Qualität und das Erscheinungsbild der Oberfläche gestellt. Insbesondere bei spiegelnden Oberflächen wird eine fehlerfreie Produktion vorausgesetzt. Von Automobil-Anbauteilen über Interieurteile und Fahrzeugkarosserien bis hin zum kleinen lackierten Spritzguss-Bauteil erkennt das innovative Inspektionssystem zuverlässig winzige Defekte.

Dazu wird ein Streifenmuster auf das Messobjekt projiziert. Defekte auf der Oberfläche verursachen Abweichungen im Streifenmuster, die über Kameras aufgenommen und von der Software ausgewertet werden. Der kompakte Deflektometrie-Sensor – bestehend aus einem Bildschirm zur Streifenprojektion sowie zwei Kameras – wird von einem Roboter über das Messobjekt geführt. Dies macht eine einfache, schnelle und zuverlässige 3D-Prüfung möglich. Anhand des 3D-Modells (CAD) des Messobjekts wird das Roboterprogramm erstellt. Der Roboter führt den Sensor zur Inspektion über die relevanten Flächen. Die ermittelten Defekte werden anschließend ausgewertet und im 3D-Modell angezeigt.

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