Configuration Tools: Einfaches Einstellen der scanCONTROL Laserscanner

scanCONTROL Configuration Tools ermöglichen die Konfiguration von scanCONTROL Sensoren mit einem Windows PC. Mit Hilfe der Software werden alle Einstellungen des Sensors, sowie das Darstellen, Laden, Speichern und Exportieren von Profilen vorgenommen.

Wird die Software zusammen mit scanCONTROL SMART Sensoren verwendet, kann die volle Funktionsfähigkeit genutzt werden. Damit können komplexe Messaufgaben parametriert und die erzeugten Messwerte über entsprechende Schnittstellen ausgegeben werden. Bei COMPACT oder HIGHSPEED Modellen, aber auch mit gespeicherten Profilen, simuliert die Software die Auswertung.

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Setup der scanCONTROL Profilsensoren

Die scanCONTROL Sensoren bieten zahlreiche Parametrier- und Einstellungsmöglichkeiten, die über die Software scanCONTROL Configuration Tools vorgenommen werden. So kann z.B. direkt auf das Bild der Sensormatrix zugegriffen werden, um ein optimales Basis-Setup zu erreichen. Das Livebild der Matrix wird auch dazu eingesetzt, um die Ausrichtung des Sensors zum Messobjekt zu optimieren.

Anzeigen, Speichern, Laden und Exportieren von Profilen

Ein Profil besteht - abhängig vom Sensormodell - aus bis zu 1280 kalibrierten Messpunkten. Diese Profile werden über die Gigabit-Ethernet-Schnittstelle zum PC übertragen. scanCONTROL Configuration Tools ermöglicht die Anzeige und das Speichern der Profile in Echtzeit. Besonders für sehr schnelle Prozesse ist diese Funktion unabdingbar. Die gespeicherten Daten können auch nachträglich zur profilweisen Analyse verwendet werden. Für weitere Auswertungen können die Profile in MS Excel kompatible Datenformate exportiert werden.

Plug&Play Lösung für Messaufgaben

Die SMART Sensoren sind mit intelligenten Controllern ausgestattet, die ohne zusätzliche Hardware  Profilauswertungen erlauben. Zur Parametrierung der SMART-Sensoren wird die Software scanCONTROL Configuration Tools eingesetzt. Das Grundprinzip der Software ist die Aufteilung der Messaufgabe in einzelne Teilmessungen, wie z.B. Kante, Winkel, Spalt, Nut oder Naht. Diese Teilmessungen werden auf der grafischen Benutzeroberfläche zu komplexen Messaufgaben kombiniert und verrechnet. So entsteht eine Plug&Play Lösung für individuelle Messaufgaben ohne Programmierkenntnisse. Ab der Softwareversion 6.0 ist es auch möglich, diese Messaufgaben auf Scannern vom Typ gapCONTROL zu speichern.

Parametrierung der Messaufgaben

scanCONTROL Configuration Tools bietet die Wahl aus etwa 30 Basis-Messprogrammen. Diese können durch wenige Klicks im Profil schnell und einfach parametriert werden. Alle eingestellten Parameter und Ergebnisse werden sofort am Bildschirm dargestellt. Beispielsweise werden für die Messung eines Winkels zwei Referenzlinien gewählt, zwischen denen der Winkel berechnet wird. Jedes Messprogramm bietet darüber hinaus die Möglichkeit, wichtige Teilbereiche des Profils auszuschneiden. Für dynamische Messungen kann für jedes Programm eine individuelle Nachführung aktiviert werden, die über einen Ankerpunkt konfiguriert wird.

Verrechnung von Messwerten

Nach der Parametrierung der einzelnen Messaufgaben können die einzelnen Ergebnisse zusätzlich miteinander verrechnet werden. Auf sehr einfache Art und Weise lassen sich so etwa mehrere Winkel, Abstände von Punkten oder Geraden verrechnen oder auch Punkte auf Geraden projizieren. So können Messaufgaben, die nicht durch ein Messpaket alleine abgedeckt werden können, ohne langwierige eigene Berechnungen durchgeführt werden. Die Messwerte können in Echtzeit direkt vom Sensor ausgegeben werden. Der Flexibilität der Messwertbestimmung sind somit kaum Grenzen gesetzt.

Analyseprogramm für den Messwertverlauf

Mit Hilfe des eingebauten Analysetools „Result Monitor“ kann der Verlauf der Messwerte dargestellt und analysiert werden. Dies funktioniert sowohl mit aufgezeichneten Profilen als auch im Livebetrieb und ermöglicht die Bewertung der Messmittelfähigkeit. Dazu stehen eine integrierte cgm-Analyse (capability gauge measurement), sowie weitere statistische Kennwerte (z.B. Grenzwertüberschreitungen, Durchschnittswerte) zur Verfügung.
Alle diese Werte können auch exportiert werden um sie zu archivieren oder in einer Tabellenkalkulation zu analysieren.

Ausgänge und Ergebnisse

Nach der Konfiguration aller notwendigen Programme liefert die Software einen Überblick über alle Messergebnisse. Durch Definition von Grenzwerten ist auch eine Gut/Schlecht-Bewertung möglich, wobei es bei komplexen Fällen auch möglich ist, logische Operationen (Verknüpfungen mit AND, OR, XOR) durchzuführen, um mehrere Bedingungen zu prüfen. Der Anwender wählt aus, wie die Resultate vom Sensor übertragen werden sollen, z.B. über Ethernet UDP, Profinet oder als digitales Gut/Schlecht Signal, speichert diese Einstellungen als kompletten Parametersatz im SMART (oder gapCONTROL) Sensor ab und kann die Verbindung zum Rechner anschließend wieder trennen. Nun läuft die Analyse der Profile völlig autonom direkt im Sensor ohne angeschlossenen Rechner.

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