Mobile Maschinen & Hebetechnik

Spaltanalyse in Axialkolbenpumpen

Bisher waren Spaltmessungen im Inneren der Pumpen wegen der extremen Anforderungen nicht möglich. Die Sensoren müssen sich resistent gegen hohe Drehzahlen, hohe Drücke bis zu 1000 bar und Temperaturen über 100 °C zeigen. Des Weiteren sind die Pumpen äußerst kompakt gebaut, was den verfügbaren Platz zur Integration von Sensorik deutlich einschränkt. Dank kleinster Sensorbauformen und ihrer hohen Druck und Temperaturstabilität sind die induktiven Miniatursensoren der Reihe eddyNCDT prädestiniert für diese Applikation. Im Teststand zur Evaluierung der Pumpen wird daher das Wirbelstrom-Messsystem eddyNCDT 3300, das zu den leistungsfähigsten Systemen weltweit zählt, eingesetzt. Dadurch lassen sich mikrometergenaue Messungen der Spalte realisieren, woraus letztlich Analysen erstellt werden, um die Effizienz von Axialkolbenpumpen zu optimieren.

Verschleißmessung am Lager

In modernen Schiffsdieselmotoren wird das Kurbelwellenlager regelmäßigen Wartungsintervallen unterzogen. Zur vorbeugenden Instandhaltung werden induktive Sensoren (Wirbelstrombasis) eingesetzt, die den Verschleiß am Lager permanent überwachen. Trotz der widrigen Umgebungsbedingungen wie Temperatur, Schmiermittel und Druck messen die Sensoren zuverlässig im Langzeiteinsatz die Lagerbewegung.

Positionserfassung im Hydraulikzylinder

In modernen Hydraulikzylindern wird die Position kontinuierlich erfasst. Dazu werden induktive Langwegsensoren von Micro-Epsilon eingesetzt, die direkt im Hydraulikzylinder integriert werden. Durch den robusten Aufbau liefert der Sensor stabile Messwerte trotz Druck und Öl.

Empfohlene Sensortechnologie

induSENSOR EDS

Kolbenposition im Hydraulikzylinder

Für die Erfassung der Kolbenposition von Hydraulikzylindern werden üblicherweise magnetostriktive oder induktive Sensoren direkt in den Zylinder integriert. Eine Alternative stellt die Verwendung eines magneto-induktiven Sensors der Baureihe mainSENSOR dar. Durch stirnseitige Montage des Magneten überträgt sich dessen Magnetfeld auf die Kolbenstange. Mit dem außen montierten Sensor wird die Magnetfeldverteilung entlang der Stange erfasst und in ein lineares Ausgangssignal umgewandelt, welches der Kolbenposition entspricht.

Empfohlene Sensortechnologie

Magneto-induktive Abstandssensoren

Auslegerlänge von Mobilkrane

Für die Berechnung des Lastmoments der Beladung auf den Kran, ist die aktuelle Auslegerlänge wichtig. Mit einem integrierten Seilzugsensor wird diese Länge erfasst. Das einfache und teleskopierbare Messprinzip prädestinieren Seilzugsensoren für diesen Einsatz. Auch nachträgliche Montage der Sensoren ist möglich.

Präzises Synchronhubsystem

Synchronhubsysteme ermöglichen ein weg- und kraftkontrolliertes Anheben und Senken von schweren Lasten bzw. die gesteuerte Vorschubbewegung großer Bauteile. Dazu werden an eine zentrale Hochdruckhydraulik (700 bar) acht oder mehr Zylinder angeschlossen. Der Verfahrweg jedes einzelnen Zylinders muss zur synchronen Bewegung als Ist-Wert erfasst und an die Steuerung/Regelung geliefert werden. Dazu werden Seilzug-Wegsensoren wireSENSOR der Baureihe P60 eingesetzt.

Empfohlene Sensortechnologie

WDS-P60 analog

Wegmessung am Schlackentransporter

Zur Reduktion der Standzeit von Schlackentransportern beim Be- und Entladen werden Seilzugsensoren verwendet. Sie werden am Kippzylinder und am Abstützzylinder eingesetzt. Dadurch muss nicht mehr auf das Signal eines Endschalters gewartet werden. Der Transporter kann aghängig vom Beladungszustand schon früher mit der Fahrt beginnen. Durch spezielle Gehäuse und Seilverlängerungen übersteht der Sensor auch dieses anspruchsvolle Umfeld.

Catering-Fahrzeug Hubhöhe

Catering-Fahrzeuge nehmen eine wichtige Rolle in der Rollfeld-Logistik ein. Sie sind dafür verantwortlich, dass Lebensmittel schnell an Bord gebracht werden. Aufgrund der Abmessungen des Airbus A380 ist es schwierig, mit herkömmlichen Fahrzeugen die Ladeluke zu erreichen. Deshalb kann bei speziellen Cateringfahrzeugen die Ladefläche über eine Scherenbühne verfahren werden. Der Hub der Bühne wird mit Seilzugsensoren zuverlässig erfasst.

Regalbediengerät-Hubhöhe

Die häufig eingesetzten automatischen Regalbediengeräte erleichtern moderne Lagerhaltung ungemein. Diese Geräte müssen dabei selbstständig lange Strecken überwinden und am Ende die Ware Millimetergenau positionieren. Um diese Bewegung zu überwachen werden moderne optische Lasersensoren oder auch Seilzugsensoren eingesetzt. Bei Strecken bis 50 Meter sind Seilzüge die günstigere Lösung. Für größere Strecken eignen sich Laser-Sensoren, die über die Laufzeitmessung den Abstand bestimmen. Mit ihrer Hilfe können Abstände präzise und Ladungen genau positioniert oder abgeliefert werden.

Kranstütze-Abstand

In vielen Fällen bei denen Lasten gehoben werden müssen ist ein Autokran häufig die bessere Lösung. Als mobile Lösung spielt auch hier die Sicherheit eine große Rolle. Deshalb regelt ein Lastmomentbegrenzer ob der Kran die Last noch heben kann oder nicht. Um ein Maximum an der zulässigen Last zu sichern, müssen die seitlichen Kranstützen immer voll ausgefahren sein. War dies aus Mangel an Platz nicht möglich, konnte der Kran nicht in Betrieb genommen werden. Das dynamische Verfahren zu messen wie weit die Kranstützen ausgefahren sind, lässt eine Berechnung der zulässigen Traglast zu. Damit kann auch bei eingeschränkten Verhältnissen der Einsatz von Autokranen sichergestellt werden.

Hebebühne-Hubhöhe

Bei Autokrane und Hubarbeitsbühnen sind zur Absicherung gegen Umkippen seitlich Stützen angebracht. Damit auch bei langen Auslegern keine Kippgefahr besteht, kann der Kran oder die Bühne nur dann in Betrieb gesetzt werden, wenn die Stützen voll ausgefahren sind. Manchmal ist dies aber aus Platzgründen nicht möglich. Deshalb werden zur Messung wie weit die Stützen ausgefahren sind Seilzugsensoren von Micro-Epsilon verwendet. Damit wird über die reale Abstützfläche eine dynamische Lastmomentbegrenzung erzeugt. Als Sicherheitsrelevante Messgröße erfolgt die Messung redundant.

Messung der Hubhöhe im Synchronhubsystem

Für Nutz- und Schienenfahrzeuge werden immer häufiger mobile Hebeböcke eingesetzt. Für Nutzfahrzeuge sind die Hebeböcke häufig als Radgreifer ausgeführt. Dagegen werden Schienenfahrzeuge häufig am Rahmen gehoben. Beliebig viele dieser Hebeböcke können zu einem System zusammengeschlossen werden. Da jeder Hebebock einen eigenen Antrieb für die Hubbewegung hat, müssen die einzelnen Geräte synchronisiert werden, um eine völlig waagrechte und schwingungsfreie Bewegung zu sichern. Dazu wird die Hubbewegung jedes Hebebocks mit einem Seilzugsensor gemessen.

Stapler-Hubhoehe

Ein Großteil der innerbetrieblichen Transportation wird von Gabelstaplern erledigt. Gefährlich ist dabei die Kippgefahr des Gabelstaplers bei angehobener Ware. Deshalb wurde die zulässige Geschwindigkeit mit Endschaltern begrenzt. Seilzugsensoren von Micro-Epsilon erfassen die aktuelle Hubhöhe und ermöglichen eine kontinuierliche Geschwindigkeitsregelung, abhängig von der Höhe der Ware.

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