Präzise Sensoren mit Temperaturkompensation

10.05.2016

Temperaturschwankungen sind einer der wesentlichen Faktoren, die die Genauigkeit von Sensoren beeinflussen. Insbesondere bei Wegsensoren, die mit Auflösungen im Mikrometerbereich arbeiten, verfälschen Temperatureinflüsse die Messergebnisse. Daher werden zahlreiche Wegsensoren von Micro-Epsilon werden aktiv temperaturkompensiert und liefern präzise Messergebnisse.

Generell kann man zwei Effekte unterscheiden, welche das Messsignal bei Temperaturänderungen beeinflussen. Zum einen sind dies mechanische Veränderungen, bei denen sich hauptsächlich die geometrischen Maße des Sensors und des Messobjektes ändern, indem sich die Materialien unterschiedlich ausdehnen oder zusammenziehen. Zum anderen sind es elektrische Einflüsse, die größeren Einfluss nehmen, als die mechanischen Veränderungen. Hier ändern sich elektromagnetische Eigenschaften. Micro-Epsilon ist Spezialist für Sensoren zur hochpräzisen Abstandsmessung und nutzt zur Verbesserung der Temperaturstabilität eine aktive Temperaturkompensation. Dabei werden mit aufwendigen Verfahren Temperatureffekte eingerechnet. Besonders die Wirbelstromwegsensoren eddyNCDT (-40 °C bis über +200 °C) und die kapazitiven Wegsensoren capaNCDT (-270°C bis + 200 °C) zeigen sich unempfindlich bei Temperaturschwankungen und arbeiten auch unter Extrembedingungen hochpräzise. Durch den innovativen Aufbau mit aktiver Temperaturkompensation besitzen die Sensoren eine extrem hohe Temperaturstabilität.

In den Spezifikationen verschiedenster Hersteller ist oftmals nicht ersichtlich, ob die angebotenen Systeme eine Temperaturkompensation besitzen. Meist finden sich lediglich Hinweise auf Temperaturbereiche für Betrieb oder Lagerung. Es lohnt also auf die Temperaturkompensation zu achten und ggf. beim Hersteller diesbezüglich nachzufragen, da die Temperatur ein wesentlicher Faktor für stabile Messergebnisse ist.

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