Kapazitive Sensoren für industrielle Messaufgaben

17.03.2020

Die kapazitiven Sensoren von Micro-Epsilon sind in erster Linie passiv aufgebaut. Es gibt dadurch keine temperaturempfindlichen elektronischen Bauteile, wodurch sich hohe Langzeitstabilität und extreme Linearität ergeben. Kapazitive Sensoren werden häufig für Anwendungen eingesetzt, bei denen höchste Präzision und Stabilität gefordert sind. Dort erreichen die Sensoren eine Auflösung im Subnanometer-Bereich. Dank ihrer innovativen Technologie sind sie auch in der Lage, in Industrieumgebungen hochgenaue Messwerte zu erfassen. Über die verschiedenen Schnittstellen wie Analog, Ethernet und EtherCAT wird eine Anbindung an moderne Maschinen und Anlagen ermöglicht.

Messsysteme für die Industrie

Das industrieoptimierte Sensorportfolio beinhaltet Controller, Kabel und Sensoren für industrielle Messaufgaben. Das capaNCDT 61x0/IP ist ein kapazitives Wegmesssystem, das zur Qualitätssicherung in Produktionsprozessen sowie zur Maschinen- und Anlagenregelung entwickelt wurde. Das nach Schutzart IP68 klassifizierte Messsystem wird für zahlreiche industrielle Messaufgaben eingesetzt. Werden Sensoren in Bereichen eingesetzt, wo sie Erschütterungen ausgesetzt sind, so bieten die CSE Gewindesensoren eine optimale Einbaumöglichkeit. Diese werden fest verschraubt und sorgen für einen festen Sitz des Sensors bei starker Vibration. Dadurch bleiben die Messergebnisse auch in anspruchsvoller Umgebung dauerhaft präzise.

Triaxial misst genauer

Kapazitive Sensoren und Kabel von Micro-Epsilon sind triaxial aufgebaut. Anders als bei herkömmlichen Sensoren ist der Kondensator nicht nur vom Sensorgehäuse umgeben, sondern von einem separat gespeisten Schutzring, der ebenfalls ein elektrisches Feld erzeugt. Dieser triaxiale Aufbau macht die Sensoren robuster und deutlich genauer. Die Linearität ist wesentlich höher und Störungen des Messfeldes werden unterdrückt. Die triaxialen Sensoren können bündig in leitende Materialien eingebaut werden, ohne Messfehler zu erzeugen.

Patentierter Miniaturstecker

Für besonders beengte Einbausituationen bietet Micro-Epsilon die passende Lösung. Patentiert wurde ein Miniatur-Triaxial-Stecker, der zusammen mit den dünnen Platinensensoren zum Einsatz kommt. Der Stecker ist mit nur 3,6 mm etwa um den Faktor drei kleiner als herkömmliche Stecker. Die Bauhöhe von Kabel, Sensor und Stecker sind nahezu gleich groß und erlauben die Kabeldurchführung ohne große Bohrungen vorzunehmen. Eine Integration des Sensors in Maschinen und Anlagen mit besonders engen Bauräumen wird dadurch enorm vereinfacht. Die Spiralummantelung für die eingesetzten Kabel bietet zusätzlichen Schutz vor Beschädigungen.

Temperaturstabile Ergebnisse

In industriellen Umgebungen schwankt die Temperatur häufig sehr stark. Materialien dehnen sich bei hohen Temperaturen aus und ziehen sich bei niedrigen zusammen. Dadurch verändert sich auch der Abstand zwischen Sensor und Messobjekt. In Bereichen mit starken Temperaturschwankungen bieten die kapazitiven Sensoren bei Umgebungstemperaturen von -270 °C bis +200 °C eine äußerst hohe Temperaturstabilität von 5 ppm. Für weitaus höhere Temperaturbereiche sind Sonderbauformen mit Keramik möglich.

Modifikationen jederzeit möglich

Neben den Standardsensoren bietet Micro-Epsilon die Möglichkeit Sensoren und Controller kundenspezifisch zu modifizieren, unter anderem bezüglich der Kabellängen, Bauform oder abgeänderten Messbereichen.

Vorteile auf einen Blick

  • Höchste Präzision und hervorragende Temperaturstabilität
  • Einfache Tauschbarkeit: Alle Sensoren können ohne Kalibrierungsaufwand mit allen Controllern betrieben werden
  • Einfache Bedienung über das Webinterface
  • Modulare, synchronisierbare Mehrkanal-Controller erhältlich
  • Enorme Anwendungsvielfalt von der Halbleiterindustrie über Luftspaltmessung an Großmotoren bis hin zur Verformungsmessung von Bremsscheiben oder der Positionierung von Maschinen

MICRO-EPSILON (SWISS) AG
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